Interaktive Comic-Lesung: „Robert und Rose. Liebe in Zeiten des Krieges“
Auf einen Blick
Veranstaltungsdatum:
07.03.2026
Comic Autorin Lilya mag den alten Mann von nebenan. Er heißt Robert und erzählt ihr die Geschichte seiner Jugendliebe Rose: Eine Romanze aus der DDR der 1970er Jahre im Schatten des Eisernen Vorhangs. Über die unangepasste Rose, die ebenfalls das Zeichnen liebte, und Robert, der sie beschützte, als ein westdeutscher Schleuser sie in Lebensgefahr brachte. Doch plötzlich kommen Lilya Zweifel am Wahrheitsgehalt der Geschichte. Sie macht einen Mann ausfindig, der eine ganz andere Version parat hat: Rose habe die DDR verlassen wollen und ihren Freiheitswillen teuer bezahlen müssen. Lilya versucht, die Wahrheit herauszufinden.
Wer waren Rose und Robert wirklich? Die Lovestory wird zum Politthriller, Lilyas Recherche zur Parabel auf alte und neu entfachte Ost-West-Konflikte.
Anlässlich des internationalen Frauentages lädt die Gedenkstätte zur interaktiven Comic-Lesung und zum Gespräch ein. Es liest die Zeichnerin Lilya Matveeva, die aufgrund ihrer Arbeit für die in Russland verbotene Menschrechtsorganisation Memorial fliehen musste. Mit ihr auf der Bühne steht der Autor des Comics Jochen Voit, der Leiter der Gedenkstätte Andreasstraße.
Im Anschluss besteht bei einem Imbiss Zeit für Austausch und Gespräche sowie die Möglichkeit, die Comics signieren zu lassen.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Rollenbilder – Vielfalt statt Einfalt“ der Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Börde und Helmstedt und findet in Kooperation mit diesen statt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.