Mythos Streckmetall. Zur Herkunft des wichtigsten Sperrelementes der innerdeutschen Grenze

Mythos Streckmetall. Zur Herkunft des wichtigsten Sperrelementes der innerdeutschen Grenze

Auf einen Blick

Adresse:

An der Bundesautobahn 2, 39365 Marienborn

Datum:

22.10.2026; 17 Uhr

Veranstalter:

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Donnerstag, 22.10.2026, 17:00 Uhr

Foto: Herzsprung Foto im Auftrag der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Salzgitter oder Schweden – dort soll der berüchtigte Streckmetallzaun angeblich produziert worden sein. Der Legende nach wurde er im Westen hergestellt, in die Grenzzäune der DDR eingebaut und trug so dazu bei, ein Land und seine Bewohnenden einzusperren. Doch stimmt das wirklich? Und woher kam der Zaun tatsächlich?

Diesen Fragen geht Lothar Engler in seinem Vortrag nach. Als Vorsitzender des ehrenamtlich arbeitenden Grenzerkreises Abbenrode und ehemaliger Bundesgrenzschützer beschäftigt er sich seit Jahren mit der Geschichte der innerdeutschen Grenze. Gemeinsam unter anderem mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt hat er der Produktion und Herkunft des Streckmetalls nachgespürt und stößt dabei auf überraschende Erkenntnisse.

Herr Engler wird über die Bedeutung des Streckmetallzauns sprechen und erläutern, was seine Recherchen ans Licht gebracht haben.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.